Sachsen startet Beschilderung des Radwegs Berlin-Dresden
Sachsens Tourismusministerium und der ADFC Sachsen gemeinsam in Dresden den Startschuss für den Radweg Berlin-Dresden. Dabei hat Sachsens Tourismusministerin Barbara Klepsch den ersten Wegweiser für die 251 km lange Radroute angebracht.

Der vom ADFC konzipierte Radfernweg verbindet das Brandenburger Tor in Berlin mit der Frauenkirche in Dresden. Die Strecke führt auf weitgehend ebenen Oberflächen überwiegend über ruhige Nebenstraßen und bestehende Radwege und verläuft durch touristisch attraktive Regionen wie den Spreewald, das Lausitzer Seenland und das Elbtal.
Die Route wurde ursprünglich von ehrenamtlichen Mitgliedern des ADFC Dresden entwickelt und ist inzwischen Teil der Radverkehrs- und Radtourismusstrategie des Freistaats Sachsen. In den Jahren 2021/22 erarbeitete der Landkreis Oberspreewald-Lausitz aus dem Routenvorschlag gemeinsam mit den anliegenden Gemeinden und Landkreisen sowie dem ADFC einen vollwertigen Radfernweg sowie eine Konzeption zur wegweisenden Beschilderung. Mit der Beschilderung wird der Radweg Berlin–Dresden auch vor Ort sichtbar und für Radreisende einfacher nutzbar. Interessierte können für die Routenplanung beim ADFC Dresden und online eine Radtourenkarte bestellen. An der Strecke befinden sich zahlreiche fahrradfreundliche Bett+Bike-Übernachtungsmöglichkeiten.
Nach dem Dresdner Abschnitt soll die Routenbeschilderung 2026 auch in weiteren Teilen Sachsens sowie in Brandenburg fertiggestellt werden. Ziel ist eine durchgehend ausgeschilderte, länderübergreifende Radroute zwischen Berlin und Dresden, die sowohl für mehrtägige Radtouren als auch für einzelne Etappen geeignet ist und ganz unterschiedliche Zielgruppen anspricht, von sportlich ambitionierten Rennradfahrern bis zu Familien.